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Und Odin erhob sich von seinem Thron Hlidskialf. Besorgt schaute er zu seinen Rittern, die sich um ihn geschart hatten. Mit tiefer Stimmte hob er zum Sprechen an:
“Meine Freunde, meine Ritter! Es ist kalt geworden in der Welt. Die Menschen haben verlernt, Wärme in ihren Herzen zutragen. Ihr seid die letzten meiner Ritter. Drum höret mich an!”
Kurz zögerte er, es schien, als wolle er nicht weiterreden. Doch wusste er, dass nur seine Ritter noch die Welt retten konnten und die Menschen vor sich selber. So sprach er denn:
“Tapfere Helden. Mein Herz ist schwer - weiß ich doch um die Gefährlichkeit Eures Auftrages, den ihr nun von mir bekommt: Schärft Eure Schwerter, stärkt Eure Leiber und dann ziehet hinaus. Sucht das Übel, dass die Welten verpestet. Und bekämpft die schwarzen Seelen, die von Tod und Verderben sich laben. Sie verstecken sich gut, lächeln und loben. Doch ihr wisset um diese Seelen. Ihr könnt tief in das Innerste schauen und werdet wissen, wer sich der Lügen bedient.”
Langsam ging er ein paar Schritte auf seine Ritter zu: “Hugin und Munin werden Euch begleiten. Durch sie werdet Ihr die Wahrheit erkennen.”
Die Ritter verneigten sich wortlos. Es war alles gesagt. Der edelste und tapferste von ihnen, Satoru, sah Odin fest in die Augen und sprach: “Mein Herr und Gebieter, wir werden Deinen Auftrag erfüllen. Wir werden unser BLut und unsere Seelen geben, um der Welt wieder Wärme und Licht zu bringen. Das geloben wir!”
Mit diesen Worten verließen die Helden unter dem besorgten Blicke des Gottes Gladsheim, um den Kampf gegen das Böse anzutreten...
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